Hofhammers Hofladen in Teisendorf
Shownotes
Michael und Evi Hofhammer sind die Inhaber des Hofladens Teisendorf. Dort finden Besucher frische Eier, aus der eigenen Hühnerfarm, selbstgemacht Nudeln und viele weitere heimische Produkte. Die beiden sprechen in dieser Folge über die Anfänge des Hofladens und was das besondere ist, Eltern von knapp 2000 Hühnern zu sein. Michael ist außerdem der Leiter der Tourist Info in Teisendorf. Welche touristische Bedeutung Teisendorf im Zweckverband hat und welchen Lieblingsplatzerl er und seine Frau Evi haben, hört ihr in dieser Folge.
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00:00:00: Servus und herzlich willkommen zu dem Podcast Echt Berchtes Garten.
00:00:03: Der Podcast ist eine Zusammenarbeit von mir, Thorsten Joste und dem Berg-Erlebnis Berchtest Garten Und dazu bin ich mit meinem mobilen Podcast Studie unterwegs und treffe Menschen die hier in der Region Zuhause sind unspannendes zu erzählen haben über sich selbst ihr Leben ihre Leidenschaft und natürlich ganz ganz viel über die Heimat.
00:00:24: Das Berchtesgadener Land ist schon ein besonderes Fleckerl Erde, es gibt ja diesen Satz hier bei uns – wir wohnen da wo andere Urlaub machen und das trifft es auf den Punkt!
00:00:53: Oder ich war auf einer Yoga-Session mit Evie Sachenbacher Steele und der Angelika Kraus von Omnzefix.
00:00:59: Und dieses Mal bin ich in Teisendorf, auch Teil des Bergerlebnisbergs des Garten!
00:01:04: Ich besuche Evie und Michi Hofhammer, Inhaber des Dorfladens Tysendorf.
00:01:09: Die beiden sind hier groß geworden, die sind zu Hause und haben beide eine große Liebe zur Heimat, wie da Michi erzählt.
00:01:16: Man fährt ja auch gerne mal irgendwo weg.
00:01:18: Man fahrt in Urlaub, aber genauso schön ist es wenn man wieder nach Hause kommt und du fährst auf der Acht über den Berner Berg runter, siehst zum ersten Mal Kampenwand und dann später Hochfällen staufen und so und dann wirst Du auch ein... Da bin ich zu Hause, da kommen die Leute her zum Urlaub machen und ich darf da wohnen.
00:01:36: Genau diese Liebe zur Heimat hat Michi und hat auch seine Frau dazu veranlasst, regionale Produkte anzubieten in ihrem Dorfladen.
00:01:45: Das machen sie nicht allein sondern mit knapp zweitausend Angestellten!
00:01:49: Damit sind aber keine Menschen gemeint – nein.
00:01:52: Wer das Team dabei ist, das hört ihr in dieser Folge.
00:02:23: Heute bin
00:02:24: ich in Teisendorf.
00:02:24: In Teisendoff sitzt ihr ganz gemütlich mit dem Michi und der Efi zusammen, gell?
00:02:29: Und wir ratchen ein bisschen über den Hofladen hier in Teisendorf.
00:02:33: Wir ratzen über Hühner und wir reden auch darüber was der Leiter der Tourist Info in Teisingdorf so macht.
00:02:38: Denn der Michihofammer ist genau das!
00:02:41: Das
00:02:41: alles?!
00:02:42: Der Tag hat nur vierundzwanzig Stunden... Wie machst du denn das?
00:02:44: Michi Servus!
00:02:46: Servus, du weißt nicht?
00:02:47: Freut mich dass du gekommen bist zu uns.
00:02:50: Ja wie macht man das?
00:02:51: Es ist jetzt eine spontane gute Frage, wo ich keine direkte Antwort habe.
00:02:57: Haben wir uns
00:02:57: gar nicht darauf vorbereitet?
00:02:58: Nein, haben wir nicht aber kriegen wir schon raus.
00:03:04: Geboren aus der Landwirtschaft raus natürlich.
00:03:08: das war das Standbein, das wir eigentlich schon immer hatten in den zweitausender Jahren übernommen von meinen Eltern.
00:03:15: da war das ein klassischer Milchviehbetrieb Und irgendwann hat meine Frau angefangen, Hühner im Garten zu halten.
00:03:23: Was klassisch auf jedem kleinen Bauernhof einfach möglich ist und das hat sich dann immer weiter entwickelt, immer besser entwickelt.
00:03:32: Dann baut man mal einen größeren Hühnerstall und dann baub mir das ganze noch mehr aus, dann kommen die Nachbarn und die Nachfrage steigt ... Dann versucht man eben das Beste draus zu machen.
00:03:45: Damals war ich noch nicht Tourist-Infoleiter, da war ich nur Vollzeit beschäftigt.
00:03:52: beim anderen Arbeitgeber aber hat sich das eigentlich gut vereinbaren lassen weil der Arbeitsaufwand natürlich bei Weibnern nicht so hoch wie jetzt.
00:04:02: Ja dann verabschiedet man sich langsam von der Milchwirtschaft und statt den Kühen wandern die Hühner in den Stall.
00:04:12: Also
00:04:12: es war nicht von vornherein geplant, dass ich gesagt habe jetzt bauen wir unser Hühnerfarm auf
00:04:15: oder so?
00:04:16: Nein das war überhaupt nicht geplant.
00:04:17: Das war natürlich auch keine spontane Entscheidung.
00:04:20: ganz klar, das überlegt man sich schon aber es hat sie eben sehr klein entwickelt und die Nachfrage war dann immer größer.
00:04:29: und dann wächst man so in dieses Thema rein und wird dann besser angenommen.
00:04:39: Man macht ein bisschen Marketing mit dazu, man muss ein bisschen Zlingel putzen und dann wird das schon zuerst einmal an die örtlichen Abnehmer so ein bisschen Einzelhandel.
00:04:51: Und die Nachbarschaft, die sich dann an den guten Eiern erfreut – also die sind dann immer gekommen, ein bissel Verwandtschaft.
00:05:03: Also es geht dann auch nur in der Größenordnung mit drei, vierzig Hühnern, die wir ganz am Anfang gehabt haben.
00:05:07: Das war wirklich Starrt in die ganze Geschichte.
00:05:14: Ja und wie sich dann eben das so rausgestellt hat, ist der Markt dafür da?
00:05:20: Dann haben wir uns entschlossen eben Die Milchwirtschaft die Kühe aufzugeben also zumindest ein Teil davon Und haben den alten Milchviehstall einfach umgebaut.
00:05:31: Den haben wir jetzt einen Teil geopfert Hühner, artgerechten Auslauf mit den entsprechenden Einrichtungen halt einfach reibart.
00:05:45: Ja das waren dann zuerst mal hundert Hühners ist auch noch recht überschaubar.
00:05:50: also das macht man wirklich nur nebenbei und... Da
00:05:55: kennt man doch jede Summe beim Namen oder?
00:05:57: Ja ja die Gisela hat mir noch richtig im Blick
00:06:06: Aber mein Hundert ist ja auch schon eine ganze Menge.
00:06:10: und wenn man davon ausgeht, ich habe es nachgelesen.
00:06:12: Ich glaube pro Woche sechs Eier jedes Huhn.
00:06:15: oder wie kann man das ungefähr sagen bei hundert Hündern?
00:06:17: Wie viel hat man da in der Woche, wie viele Eier?
00:06:19: Ja so in etwa.
00:06:20: also man rechnet schon mit eighty-fünf, neunzig Prozent Quote.
00:06:24: Also das ist diese Leggequote die einfach im professionellen Bereich angesetzt wird.
00:06:31: Das können dann schon sechs Eier sein in der Woche.
00:06:35: Pro Hund heißt am Tag bei hundert Hühnern rund achtzig bis neunzig Eier, also ein Thema, das natürlich nicht alle vermarkten kann.
00:06:44: Du hast Schmutz-Eier und Knick-Ei und die Geschichten halt mal und draus hat sie das eben auch so weiterentwickelt.
00:06:52: Und nachdem ihr eine fleißige Frau habt, hat sich die in dieses Thema Nudeln Produktion reingefuchst.
00:07:00: Da kannst du vielleicht später noch was dazu erzählen, gell?
00:07:03: Sehr gern ja!
00:07:04: Genau.
00:07:06: und mit diesen übrigen Eiern baut sich dann so langsam einfach Direktvermarktung auch auf wo man verschiedene Produkte anbieten kann also angefangen vom Eierlikör und dann die entsprechenden Nudeln in verschiedenen Varianten mit verschiedenen Krisorten.
00:07:27: Eine besondere Spezialität, ja ich weiß nicht ob ich da jetzt schon vorgreifen soll.
00:07:32: Alles was
00:07:32: du jetzt nicht sagst, das frage ich dann später.
00:07:34: Also ein paar Spezialitäten darunter die wir eben für die Brauerei Wieninger dann noch mit produzieren also einmal auf der Nudelseite und dann noch ein paar andere Geschichten.
00:07:51: aber das soll die Efe dann erzählen.
00:07:54: genau Ja, und nachdem das mit den hundert Hühnern so gut geklappt hat war der nächste Schritt dann fällig.
00:08:01: Nach eigentlich nicht so langer Zeit sind dann die restlichen Kühe aus dem Stall verschwunden und der komplette Stall dann ausgebaut.
00:08:11: Dann waren es zwischen sieben und achthundert Höhnern, also alles mit Freilauf hinten raus.
00:08:18: Also entsprechend ist das Gelände dann auch eingezäunt hergerichtet so weit, dass man das vernünftig auch machen kann.
00:08:28: Und dann wollt ihr die tausend knacken?
00:08:31: Ja es war dann der übernächste Schritt.
00:08:35: also wie gesagt eine ganze gesunde Entwicklung und wir haben ja schon Zeit gehabt, man muss natürlich ein bisschen ins Marketing reinsteigen und entsprechend seine Einzelhändler abklopfen ob diese Möglichkeit wäre.
00:08:50: aber nachdem eigentlich viele Leute bei uns schon gewusst haben, wie wir produzieren was wir machen wo die Hühner aufkommen sind.
00:09:01: War das ein jetzt großes Problem dass man da noch einen Absatz generiert.
00:09:05: und ja dann hat man sein Fuß schön in der Tür und dann sind die nächsten Schritte eigentlich gar selbstläufer.
00:09:12: aber ... und man kann sich das Risiko überschauen
00:09:15: bei uns.
00:09:15: Aber du hast gerade schon gesagt, es ist gesund gewachsen, gell?
00:09:18: Ja!
00:09:18: Also da hat er nicht irgendwie mit hundert Hühnern gesagt, jetzt bauen wir gleich mal alles um... ...und investieren sondern ähm...
00:09:25: aber die Idee,
00:09:26: dass ihr dann gesagt habt, jetzt wird's wirklich auch ein Geschäft,... ...das kann man das irgendwie bemessen wann das dann so... ...wann dieser Punkt kam wo ihr dann auch eine Entscheidung treffen musstet behaupt ich mal oder?
00:09:35: Nja, es war schon der Schritt von den Gartenhühneren aus einer... Fünf mal fünf Meter großen Gartenlaube, das man eben als Hühnersteller gehabt hat für vierzehn Hühners zum Schritt in den Kuhstall und dann den ganzen Kuhestall.
00:09:52: Das war natürlich schon die Entscheidung, dass ich gesagt habe jetzt steist du so ein bisschen auf professionelle Füße und es ist auch ein Nebenverdienst.
00:10:01: also die Landwirtschaft insgesamt war bei uns immer Nebenerwerb.
00:10:04: Ist auch jetzt noch Nebenerwärbe mit den Hühnen der Anzahl die mehr zusammen.
00:10:12: Aber man entwickelt sich halt.
00:10:14: Die Nachfrage ist da und dann sagt man gut, warum soll ich die Nachfrage nicht bedienen?
00:10:18: Ja,
00:10:20: ja.
00:10:23: Spannende Entwicklung.
00:10:25: Jetzt hoffen wir, dass die nächste Generation zu weitermacht.
00:10:29: Da kann man dann, wenn es um die Zukunft geht, darauf zu sprechen kommen... Wie viele Hühner sind's denn jetzt?
00:10:35: Stand heute Juni-Zw.
00:10:38: Stand heute sind es.
00:10:39: Achthundert achtzig.
00:10:41: nächste Woche kommen noch mal tausend Hühner dazu, weil eine Stahl hälfte leer ist.
00:10:46: also wir arbeiten mit zwei Altersgruppen mit zwei Herden sozusagen die getrennt in dem Stall drin sein und einer ist momentan leer, weil nach Ostern halt die Nachfrage einfach nicht so stark ist und weil man ja die auch schweren Herzens immer tauschen muss.
00:11:04: Die Hühne haben jetzt nur bestimmte Lebenserwartung sagen wir im professionellen Bereich, weil die schalen Qualität, die Eigqualität hat einfach irgendwann nicht mehr passt.
00:11:14: Und dann muss man sich überlegen was macht man damit?
00:11:18: und das ist eben meistens nach Ostern oder in den Zeiten wo der Nachfrage halt geringe ist da tauscht man an die Herden aus und jetzt ist eine Hälfte leer.
00:11:29: Diese Hälfte wird dann nächste Woche aufgefüllt.
00:11:32: Also da kommen die Jungen noch in den Hühnern und dann geht's wieder los.
00:11:36: Das ist doch ja auch immer ein Riesentuch über Buch, oder?
00:11:38: Ja natürlich!
00:11:40: Die verlangen auch viel Betreuung.
00:11:42: So ist es nicht dass man die jetzt reinstellt und das selbstläufer sondern sie möchten die ersten drei Wochen bestimmt jeden Tag dreiviermal fünf mal den Chef sehen.
00:11:57: Du musst dir auch abends ins Bett bringen, das ist wirklich so.
00:12:05: Die kommen aus einer Aufzucht und die aufzucht schaut ja ganz anders aus wie der Stall, den wir hier zur Verfügung haben Und diese ganze Einrichtung müssen sich dran gewöhnen wissen, wo ist Futter?
00:12:21: Wo ist Wasser?
00:12:23: Wo habe ich meine Schlafgelegenheit?
00:12:25: auf den Stangen und bis sie das gefunden haben.
00:12:28: Das dauert einfach mal zwei bis drei Wochen und da gehe ich jeden Abend in den Stall um zehn Uhr abends wenn es Licht ausgeht und schaue dass die Hühner am richtigen Platz sind.
00:12:39: ja das ist schon ein Aufwand aber macht sich dann eben bemerkbar weil einfach der ganze Ablaufer rundläuft.
00:12:48: Es sind so Sachen, da geht es dann eben um die Bodeneier.
00:12:54: Das heißt wenn sie am Boden nächtigen, also das sind nicht auf den Stangen, dann habe ich die Gefahr dass die an dem Boden die Eier hinlegen und die Söhne in die Nester legen und deswegen erhöhte Aufwand, dass man die alle richtig platziert und dass die wissen wo ist was.
00:13:11: Glückliche Hühner braucht es halt, oder?
00:13:13: Ja natürlich.
00:13:14: Jeden Tag ich jeden Tage Ansprache.
00:13:16: Guten Morgen liebe Damen!
00:13:19: Wie geht's?
00:13:22: Also jetzt bist du zu Beginn gesagt Milfy Wirtschaft war so der der Beginn oder das war aus so einem Betrieb bist du raus.
00:13:30: wenn man sich entscheidet dann auf Hühners umzuswitschen muss man dann sich ein gewisses Wissen ... aneignen.
00:13:37: oder ist es generell schon bei dir jetzt auch, ... ... bei euch vorhanden gewesen?
00:13:41: Wie ist denn so was?
00:13:42: Also ich sehe es nur aus der Sicht.
00:13:43: So wenn ich jetzt irgendwie etwas Neues anfangen möchte... Ich möchte jetzt weiß nicht neuen Beruf mich oder mich fortbilden,... Da muss ihr das erst mal lernen!
00:13:50: Ist das in der Landwirtschaft ähnlich oder ist das alles schon so, dass man einfach... Man weiß es einfach!
00:13:54: Nein, wir wissen, du hast da gar nix und du zahlst ja deine Lehrgelder ganz am Anfang und machst da bestimmt Fortbildungen.
00:14:03: also wir haben einige Fortbildung gemacht also beide.
00:14:06: Da gibt es eben verschiedene Angebote von der Landesanstalt für Landwirtschaft, so heißt das Ding.
00:14:13: Es ist eine Vorbildungsstätte und da kann man die verschiedenen Seminare dann besuchen.
00:14:19: Klappt ganz gut!
00:14:20: Und wie gesagt Grundkenntnisse sind natürlich immer da in der Viehaltung, ganz klar.
00:14:25: Also ein Lord hat einen Umgang, was sagst du?
00:14:28: Eine glückliche Hühner.
00:14:29: Ich muss wissen, wie ich mit einem Tier umgehe.
00:14:32: Da gibt's ja verschiedene Philosophien.
00:14:35: Und da muss man Erfahrungen sammeln, man muss auch was lernen dabei.
00:14:43: Aber das hat bei uns auch ganz gut geklappt.
00:14:47: Man fuchst sich da schon rein ins Thema und immer wieder wenn eine Herausforderung hier ist dann stellt man sich der und versucht es beim nächsten Mal einfach besser zu machen.
00:14:58: also das klappt dann schon.
00:14:59: Klappt dann schon.
00:15:00: Aber es ist nie gleich, da hast du nie den selben Ablauf, den selbe Jahresrhythmus oder so.
00:15:07: das sagst.
00:15:09: Im Sommer passiert das oder im Sommer ist zu heiss.
00:15:13: also da muss man mit der Lüftung und entsprechend der Kliberatisierung schauen.
00:15:17: Also ist schon in dem Bereich richtig auch mit Technik verbunden.
00:15:23: Jetzt hast du vorhin gesagt, wenn der Chef da ist, wer ist denn eigentlich der Chef von euch beiden bei den Hühnern?
00:15:28: Wen sie, also ich meine das ganz ernst.
00:15:30: Wen sehen?
00:15:31: Also ist es so wie bei bei Bibi's den ersten Menschen die sie sehen?
00:15:35: Das isst die Mama oder der Papa?
00:15:36: Oder wie ist das da bei denen?
00:15:37: Weil die kommen ja quasi aus einer Zucht und dann ist da auf einmal ein menschliches Wesen, dir erkennt es halt was anderes als mir Hühner sind Und dann akzeptieren Sie dich einfach weil du so lieb bist oder... Ich mein das ganz Ernst.
00:15:50: die Frage jetzt Ja
00:15:50: natürlich bin ich lieb zu meinen Hühnern.
00:15:53: Das glaube ich sofort.
00:15:56: Ja, es ist schon so.
00:15:58: Man merkt also die kommen ja aus verschiedenen Aufzuchtbetrieben.
00:16:02: Also wir kriegen's meistens aus der Gegend von Wasserburg Erdnigungen, von einem Aufzug Betrieb.
00:16:06: Das heißt
00:16:06: sie sind dann auch zusammengewürfelt aus verschiedenen...
00:16:09: Nein, nein, die kommen schon.
00:16:10: Die sind schon aus einem Aufzuchbetrieb aber da gibt's halt verschiedene und wir kriegen das meistens auf der Ecke.
00:16:16: Also auch diese da eben die Regionalität, auf dem man jetzt sehr viel wertlingt.
00:16:20: Und wenn die ankommen Man schaut sich die zuerst mal an.
00:16:28: Du gehst halt rein und dann merkst du auch, sie sind jetzt auf Abstand oder... ...die sind den menschlichen Kontakt schon gewöhnt.
00:16:34: Das liegt natürlich auf dem Frühjahr und dem Aufzüchter.
00:16:37: Ob der jetzt täglich Kontakt hat?
00:16:39: Meine Krönger ist es natürlich schon mit.
00:16:41: Die müssen diverse Impfungen durchmachen.
00:16:44: Also die Kontakte sind schon da.
00:16:45: aber... die Intensität von der Betreuung.
00:16:48: Das merkt man schon, ob das jetzt Standard ist oder ob man das jetzt ihnen erst auch beibringen oder lernen muss diese Geschichten, dass die, die jeden Tag sehen oder auch das Stimmverhalten.
00:17:00: also wie gehe ich jetzt rein?
00:17:01: Oder reise jetzt die Tür auf oder gehe da langsam rein und klopfe erstmal an.
00:17:06: Also das merken die schon, die sind ja sehr sensibel.
00:17:09: Wahnsinn!
00:17:10: Also, ich fähre erst mal.
00:17:11: Herzlich willkommen in dieser Folge
00:17:12: auch.
00:17:12: Hallo Christi!
00:17:14: Sehr gut ja.
00:17:15: also jetzt haben wir ja gerade schon gesagt dass für mich hat es sich so angehört der Michi ist derjenige der da ganz viel vor Ort ist und auch der derjenig ist der von den Hühnern anerkannt wird.
00:17:25: oder bist du diejenigen eigentlich die Chefin?
00:17:26: Die
00:17:27: wahre
00:17:27: Chefin.
00:17:30: Ja, können wir jetzt so wahrscheinlich nicht ganz stark aufteilen bei den Hünern.
00:17:36: Da die Songs so mental sind wir sehr von Form und geteilt, arbeitstechnisch hängt natürlich einiges mehr an mich, was jetzt die schweren Arbeiten sind oder so die alltägliche Arbeit.
00:17:52: Dafür mache ich sehr viel Organisation und sehr viele Regeln.
00:17:57: und ob es jetzt die Sortierung ist, ob sie einpacken, ob es ausliefern ist... Also ich bin bei uns allgemein für diese Logistik verantwortlich, das passt genau.
00:18:10: Aber natürlich vom Stall ist der Michi schon sehr, sehr stark involviert.
00:18:16: Aber weil es sagt das so von wegen genau das Thema mit Erkennen oder wer ist der Chef bei den Hühnern?
00:18:22: Ich denke also die erkennen sogar unser Auto mit der Zeit!
00:18:26: Also wir werden zum Stoll hinfahren dann wird er schon gesaust, weil's könnte ja sein dass irgendwas gut im Auto ist, weil ab und zu kriegst du auch so Grün-Gut vom Kollegen oder so feine Sachen... Da gehts ums
00:18:36: Fressen, da gibt's
00:18:38: viel ums... Fressen, genau.
00:18:39: Wobei die schon sehr wohl auch die Stimmen mit der Zeit erkennen.
00:18:42: also am Anfang sind es oft ein bisschen scheu wie er mich gesagt hat und mit der zeit ist einfach so wenn du neigest und sagst na was ist denn wieder los?
00:18:51: Und was habt sie so gnädig und so dann werden die wirklich ganz leise vorhand dazu und du rutscht da ein bissel mit ihr nach und dann gar ganz weiter.
00:19:00: also die erkennen sehr wohl Uns.
00:19:03: ganz speziell habe ich den Eindruck.
00:19:04: Und ich hab so ein Bild vor Augen, ihr zwei geht da rein und bewegt euch und die wandern hinter euch so her.
00:19:11: Oh ja!
00:19:12: Das ist wirklich ganz oft so... Also vor allem im Sommerbarfuß muss man echt aufpassen auf seine Zehen weil sie gehen auch auf das los.
00:19:18: also ob das jetzt reine Liebe oder wieder vermeintliches Futter ist weiß ich nicht.
00:19:23: aber die sind dann wirklich so richtig um die Viers rum und manchmal muss man mit schiebenden Bewegungen vorsichtig durchgehen damit dir ein bisschen auf Zeiten bringt.
00:19:33: tatsächlich, auch im Freiland ist oft so.
00:19:35: Wenn du rausgehst dann stehen die alle um dich rum.
00:19:37: also das ist wirklich nett wenn sie so richtig eingewohnt sind.
00:19:41: Jetzt sind wir ja hier bei euch im Hofladen und ist es quasi der Ort wo du die meiste Zeit bist?
00:19:47: Zusammen wie's da die Arbeitsaufteilung?
00:19:49: Da muss man sagen, das ist eigentlich zu hundert Prozent fast mein Bereich.
00:19:55: Sagen wir, neunundneinzig, neuneinmal steht der Michi Eier nach Schub rein wenn was fehlt aber das war es dann schon für ihn.
00:20:01: also das ist wirklich komplett mein Bereich.
00:20:04: Das habe ich auch ganz lange schon angefangen einfach so ein bisschen aus dem eigenen Garten Sachen einzumachen und diese Geschichten.
00:20:11: Und aus dem ist dann der Traum vom Hofladen eigentlich gewachsen.
00:20:15: Wie lang gibt's denn jetzt schon?
00:20:16: Den gibt's jetzt seit dem Jahr Zwei-Tausend-Elf, da haben wir angefangen.
00:20:22: Ganz am Anfang sieht man so schön in der Ecke sitzen und einen Hof Kaffee und Hof laden.
00:20:28: Da hat es einfach mit der Zeit sorgt dass man sich leider mehr aufarbeitet als dann möglich war.
00:20:36: das... Was bei rumkommt?
00:20:37: Oder man muss halt zu sagen... Genau, genau!
00:20:40: Und dann war es auch familiär und insgesamt leider nicht mehr machbar.
00:20:46: Und dann, der Hofladen ist ja immer schon parallel gelaufen und da haben wir uns darauf konzentriert dass man sagen das war seit dass man wirklich nur noch den Hofladen, haben wir so auch schon wieder relativ lang.
00:21:02: Das ist jetzt die Ratschecke und auch im privaten Bereich sitzt man mal schnell her oder ja wie auch immer das passt schon.
00:21:09: Jetzt kann ich mir auch gut vorstellen.
00:21:11: Ich meine ihr habt ja auch den Hofladen zu einer Zeit aufgemacht.
00:21:15: berichtigt mich wenn es nicht so ist wo die Menschen vielleicht da wieder mehr dran denken ... vor Ort einzukaufen oder kam das erste bisschen später, ... ... aber im Jahr two-thousand elf sag ich mal war es vielleicht noch nicht so?
00:21:26: Oder schon.
00:21:27: Ja, also ich glaube das ist schon O-Glaffer.
00:21:30: Also da hat es jetzt bei uns in der Gegend noch nicht so viele Aufläden gegeben.
00:21:33: die sind dann schon etwas später noch vermehrt rausgekommen.
00:21:37: aber dadurch dass wir ja diese Kombi hatten und ich bin auch davor schon einige Jahre immer so in Taisendorf auf dem Andreasmarkt und diese Sachen mit der Freundin so ein bisschen gegangen haben unsere eigenen Produkte verkauft und haben eben ja die Eier schon gehabt die schon ein bissel bekannt waren glaube ich nicht so ganz bei null angefangen, sondern es war doch schon ein bisschen in Thaisendorferköpfen zumindest drin und dann ja genau.
00:22:05: Dann hat sich das halt auch nur ein bissel ausgeweitet durch das grössere und länger andauende Verkaufs-Sortiment an irgendwo.
00:22:15: Wie wird er auch angenommen?
00:22:17: Ich sage jetzt mal gut zufrieden stellen!
00:22:20: Ja wir sind sehr zufriedene.
00:22:23: Allerdings wird es sich jetzt nicht lohnen, dass ich mich reisteil an den ganzen Tag.
00:22:26: Also das war eben am Anfang Kombination Kaffee-Laden.
00:22:30: dann bin ich noch wieder angestellten im Laden gestanden wobei es dann eben ehrlich sagen muss Hoppala sollst du nicht irgendwann mehr raus als reinkommt?
00:22:40: aber jetzt haben wir ja schon seit vielen Jahren Diese Schiene mit Selbstbedienung und Vertrauenskasse.
00:22:47: Da haben wir stark überlegt, ob man auf diese Automatenlösung geht was ja damals auch schon viel angefangen hat.
00:22:55: aber wir haben uns dann entschieden der Raum ist da und wir haben schon sehr viel treu und garantiert ehrliche Kundschaft für die die Hand ins Feier immer schon geleckt hätte.
00:23:06: und dann haben wir gesagt das probieren wir jetzt einfach aus und machen das tagsüber, dass jeder Rei und Raus darf.
00:23:13: Die die uns schon gekannt haben, haben sie ja ganz gut ausgehend.
00:23:17: Und für neue Kunden haben wir einfach so eine Dorfel aufgestellt wo es relativ einfach kurz erklärt ist normal ist ganz gut schnell zu erkennen wie's bei uns läuft und notfalls kann man mich immer mal rausläuten wenn ich da heim bin dann helfe er einfach gerne Wie
00:23:33: funktionierts denn?
00:23:34: Also ich komme hier rein
00:23:36: Man kommt einfach rein, wenn man noch nie hier war schaut man sich ausgiebig um.
00:23:41: Weil die Stammkunden gehen dann meistens nur strax aufs Eierregal hin ist ja klar.
00:23:47: aber man kann sie einfach umschauen was wir so haben die Eier die Nudeln die Syrup.
00:23:52: Wir haben Kekse Gurtel, wenn man auf Barisch sagt.
00:23:56: Wir haben so Aufstriche ... wir haben natürlich meine ganzen Marmeladen oder Fruchtaufstriche, wie man sagt.
00:24:01: Ich mach Gewürzmischungen, mische ich selber so ein bisschen durch.
00:24:05: Das ist alles in verschiedenen Regalen eben verteilt.
00:24:08: Es steht überall der Preis drauf.
00:24:10: Man bedient sich mit dem was an.
00:24:12: so O-Lacht geht einfach an die Theke, die da ist.
00:24:16: Da ist dann auch so eine Einkaufsliste.
00:24:18: In die trägt man sich entsprechend ein, rechnet sie alles zusammen und bezahlt dann selber ein paar ganz komplikationslos.
00:24:26: Ja,
00:24:27: das ist doch schön!
00:24:28: Also ich sollte wenn ich herkomme schon auch das passend haben?
00:24:32: Einigermaßen zumindest richtig.
00:24:34: wir haben immer offen so ein Glanzkehrball dastehen.
00:24:36: mit Wechselgeld und Scheine sollte man in eine kleine Kasse werfen weil die haben immer die größte Gefahr Beine zu bekommen was Gott sei Dank ganz oder viel was sehr selten vorkommt.
00:24:50: aber es kann vorkommen.
00:24:52: Darum bin ich immer ganz dankbar, wenn die Leute das aufräumen.
00:24:54: Ein bisschen wechseln geht es da aber für fünf Euro Einkaufen und fünfzig dabei haben ist unglücklich.
00:25:00: Das kann ich dann maximal persönlich schnell wechselen, wenn man bei mir an der Haustür läutet.
00:25:06: Aber immer bin ich halt nicht da!
00:25:07: Dass das in der heutigen Zeit ... also wenn du das in München so machen wirst wird's nicht funktionieren oder einen anderen Großvertreter?
00:25:12: Das sagen ganz viele Leute dass sie ganz überrascht und perplex sind, dass wir das so machen.
00:25:18: Wir haben uns entschieden, da quasi einen Vertrauensvorschuss zu geben und Gott sei Dank bis auf ganz wenige Fälle wird er auch nicht missbraucht.
00:25:28: Genau.
00:25:29: Und stressfrei natürlich auch für euch, also relativ stressfrei weil wir hier zu stehen und das sind ja auch Stunden.
00:25:37: Richtig!
00:25:38: Ich meine ich bin jetzt hier seit einer guten dreiviertel Stunde.
00:25:40: es ist keiner reingekommen.
00:25:42: Ich weiß nicht ob ihr draußen geschrieben habt.
00:25:43: Podcast Aufzeichen?
00:25:44: Ja
00:25:44: wahrscheinlich, na na das ist ein paar Dinge aber...
00:25:47: Also ich will nicht sagen dass hier nichts los ist sondern einfach es kann ja durchaus sein dass du mal stundenlang hier bist.
00:25:52: Genau das ist der Punkt und ich produziere ja den größten Teil dieser Warn die da steht selber.
00:25:58: Das heißt, ich brauche ja meine Zeit um das zu produzieren.
00:26:01: also ich kann mich gar nicht in Lohnstein einen ganzen Tag und es ist eben das Thema.
00:26:06: Also es kann auch einen Tag geben da hat eine Person zehn Eierkalt gibt's auch mal und für das kann ich mir natürlich nicht reinstellen richtig.
00:26:14: Schön dass es funktioniert.
00:26:15: Ja toll toll toll.
00:26:20: Ihr seid Teisendorfer?
00:26:26: Ich stelle die Frage immer in diesem Podcast, hier echt beachtes Garn.
00:26:30: Was hat dich dazu bewogen nie wegzugehen?
00:26:33: oder vielleicht warst du mal weg.
00:26:34: aber was hatte ich bewogen einfach hier zu sein?
00:26:35: Was ist so das Schöne hier bei uns?
00:26:39: Jetzt lacht er dann über mir!
00:26:42: Also ja, ich war immer in Thaisendorf und da ist man natürlich auch mit Vereinen und so Sachen verwurzelt.
00:26:48: Verbandet, ja genau.
00:26:49: Ich war nur in der Ausbildung in München tatsächlich.
00:26:52: Und gut, wenn du landei bist dann stehst du fest auf Dauer ist das nichts für dich.
00:26:59: Ja und dann trifft sie es halt auch so dass du über lange Jahre einen gewissen Freundeskreis hast die ich in diesen Bereichen bewegst und tatsächlich bin ich da irgendwie nie so weit raus
00:27:14: gesprungen
00:27:16: dass sich da viele andere Optionen aufgetan hätten.
00:27:21: Und dann hat sich die Liebe dazu eingeschlichen, dass ich eigentlich bloß zwei Kilometer umgezogen bin.
00:27:32: Wir können ja gesegnet sein, dass wir hier leben dürfen.
00:27:34: Ja absolut!
00:27:35: Das
00:27:36: ist auch aus Thaisendorf nicht weit in die Berge rein.
00:27:39: oder wenn ihr sagt geht mit dem Radl ums See fahren das ist alles in
00:27:42: der Nähe.
00:27:44: Das stimmt.
00:27:45: Auf alle Fälle stellen wir immer wieder fest.
00:27:47: Definitiv
00:27:48: Okay, danke dir erst einmal.
00:27:50: Bitte
00:27:50: schön!
00:27:50: Super.
00:27:52: Dann würde ich die Frage auch gleich an dich weiterspielen wie ist es bei dir?
00:27:56: Auch immer hast du mal... Also ich sage das deswegen weil ich war sechs Jahre mal weg, hab auf einem Goldschirfschiff gearbeitet und bin dann wieder zurück in die Heimat weil ich einfach gesagt habe wenn man das wieder wertschätzen will schade nicht vielleicht mal weg zu gehen um zu erkennen wie schönst da heim ist und sowas bei mir auch.
00:28:14: Das ist ein bestimmter Aspekt dass man sagt Ich schaue mir jetzt was anderes an und erkennt dann zu Hause oder da wo die Heimat ist, das ist doch am schönsten.
00:28:24: Da habe ich meine Basecamp wie man so schon sagt.
00:28:28: Und bei mir war es eigentlich auch so... Man schaut sich immer gerne andere Sachen an, man ist ja bestimmt offen oder weltoffen wenn man sagt aber trotzdem sind wir einfach tief verwurzelt in der In unserer Ecke, im Europäerdewinkel in Berthesgadener Land.
00:28:52: Es ist schön wenn man wegfährt.
00:28:53: Das erfahrt man immer wieder.
00:28:55: Man fahrte auch gerne mal irgendwo weg und fahr den Urlaub aber genauso schön ist es, wenn man wieder nach Hause kommt.
00:29:03: Du fährst auf der Acht über ein Bernhauer Berg runter, siehst zum ersten Mal Kampenband und dann später Hochfällenstaufen und so... Da bin ich zuhause!
00:29:12: Da kommen die Leute her zum Urlaub machen und ich darf da wohnen.
00:29:16: Also das schöne Sprichwort kennt ja jeder.
00:29:18: Ja, richtig!
00:29:20: Also es ist schon schön und das hat auch bestimmt eine Qualität die du also ihr zumindest in nirgendwo anders kriegt.
00:29:32: Das werden wir dann immer wieder bewusst.
00:29:36: Als Hühnerpapa
00:29:40: Da ganz bestimmt, da stellt sich ja die Frage wieder.
00:29:43: Ob ich meine Mädels allein lassen kann?
00:29:46: Die können nicht im Stich lassen.
00:29:48: Aber gerade auch als Sünderpapa hast du ja vorhin auch schon erzählt bist du ja viel, grad jetzt auch wenn jetzt die neuen Jungen kommen, viel drin.
00:29:56: wie vereinbarst Du denn das mit Deiner Position als Leiter der Touristinfo?
00:30:01: Durch das dass das Teilzeitjob ist bei uns in Taisendorf also da ist es ja nie so Touristischer Hotspot sind.
00:30:10: Wir sind nah dran und wir sind auch nachgefragt, es ist nicht so dass da keine Wertschöpfung in der Gemeinde ist Aber es lasse dann schon gut vereinbaren.
00:30:24: Natürlich ginge immer mehr, sowohl in der Touristinfo als auch zu Hause.
00:30:28: also der Tag hat vierundzwanzig Stunden.
00:30:30: ein paar Stunden würde ich gerne schlafen, genau ja.
00:30:34: aber so früh morgens aufstehen nach die Hühnerschauen ausliefern und dann vielleicht eine kurze Tasse Kaffee und dann ins Büro in die TouristInfo.
00:30:45: Das lässt sich schon vereinbaren und vor allem sind wir ja mit den Hühnern sehr flexibel, was das betrifft.
00:30:51: Also ich muss nicht wie beim Milchvieh um fünf Uhr in der Früh melken weil um sechs Uhr der Milchwagen kommt sondern ich bin für meine Logistik oder wir sind für die Logistika selber verantwortlich.
00:31:02: Das heißt sie können ausliefern wenn... eben wenn ihr Bestellung habt und das muss ja irgendwie koordinieren, dass ich das auf drei bringe.
00:31:10: Ausliefern heißt was genau?
00:31:12: Also ihr beliefert ja auch Märkte glaube ich in der Region, na das nicht!
00:31:16: Merkt ihr ein Einzelhandel ja?
00:31:18: Ja
00:31:18: schon.
00:31:19: Fährst
00:31:19: du dann dahin oder holen die das ab oder wie läuft
00:31:20: es?
00:31:21: Na da fahr' ich hin.
00:31:22: also du musst jetzt selber... Es wird nix abgeholt sondern ich fahre das alles selber und wir arbeiten da mit den regionalen Einzelhändlern zusammen Kraft selber in der Hand haben, also nicht über die großen Ketten das einkaufen müssen.
00:31:39: Also ihr liefert jetzt nicht an irgendeiner Zentrallager und es wird dann wieder ausgeliefert sondern wirklich direkt regional an den Einzelhandel.
00:31:47: Ich weiß nicht ob ich den Namen jetzt nennen soll.
00:31:49: Kannst du gerne nennen?
00:31:50: Ja, also überwiegend die Edikast-Thema da sein weil sie sind ein bisschen flexibler wie andere Wattelsketten und das passt für uns ganz gut.
00:32:00: ja man kennt die jeweiligen Inhaber Man hat mit denen guten Kontakt und die wissen das zu schätzen, dass wir regionale Ware und gute Qualität liefern.
00:32:12: Und das passt ganz gut.
00:32:13: ja!
00:32:13: Da kommt jeder seine Win-win.
00:32:18: Ich
00:32:20: würde gerne noch mal ganz kurz zu dem, zur Tourist-Info zurückkommen.
00:32:23: Also wie gelingt es euch auch jetzt, Thaisendorf zu positionieren?
00:32:27: Wir haben ja vorhin schon darüber geredet.
00:32:29: in die Berge ist nicht weit.
00:32:30: zum Radelfahren ist hier super du musst nicht ständig irgendwo rauf.
00:32:32: fahren wir jetzt sagen wir mal wenn ich in Reichenhall aus der Tür gehe dann geht's sofort irgendwo rauf.
00:32:38: Außer ich fahr den Saalach dann runter.
00:32:39: und wer hat das gerade?
00:32:40: ja ähnlich welche anderen schönen Sachen vermarktete in Thaisendorf in der Hinsicht?
00:32:46: was ist denn euch wichtig?
00:32:50: Also die Vermarktung grundsätzlich läuft ja eben über das Bergelebnis oder Berchtesgaden.
00:32:54: Da ist es so, dass wir uns tatsächlich an die Thematiker mit dranhängen heißt für uns Berge genauso wie dieser eher sanfte Tourismus mit der Hügellandschaft oder der Voralpinen-Landschaft, den wir sie bei uns haben.
00:33:10: Marketingtechnisch versuchen wir das schon ein bisschen darzustellen.
00:33:14: aber das ist immer eine Pringschuld welche Themen wir im Außenmarketing vom Berggelebnis dann unterbringen.
00:33:22: Das ist eben überwiegend das Radfahren, die Nähe auch zu Salzburg zum Kiemsee, also so der regionale Umkreis.
00:33:31: Es ist ganz klar dass die Thematik da eher in Richtung Familien geht und keine Klettertouren bei uns angeboten werden.
00:33:39: Das haben wir halt einfach nicht.
00:33:41: Da brauchst du ja nichts bewerben was schlichtweg gar nicht vorhanden ist aber Sämtliche andere Themen.
00:33:50: Das geht los vom Wandern, die Wanderwege Baden in den Sehen was jetzt sicherlich im südlichen Talkästel einfach nicht so prägnant ist.
00:34:04: Also das haben wir schon verstärkt damit da.
00:34:06: Aber du habt ja halt das Gesamtheitliche auch gemeinsam, gell?
00:34:08: Also es ist eine gemeinsame Power die da ist wo man sagt wir haben viele Angebote hier bei uns in der Region.
00:34:13: Ja
00:34:14: natürlich, wenn man darf sich jetzt nicht verzetteln dass er wieder am ganzen Bauchladen voraus geht und sagt das haben wir, das haben weh können alles ist einfach nicht so aber bestimmte Schwerpunkte natürlich.
00:34:26: Und das ist also die Nachfrage die wir dann bedienen können.
00:34:31: Wir haben schon den Begriff gehört.
00:34:33: der Tag hat vierundzwanzig Stunden.
00:34:35: Kennt ihr beide den Begriff Urlaub?
00:34:38: Weißt du ja, was das ist.
00:34:40: Schon schon!
00:34:41: Ja also... Ich fie.
00:34:47: Geht der Blick zur Seite.
00:34:49: Zu ich?
00:34:53: Man hat natürlich schon Verpflichtungen ganz klar.
00:34:58: Also egal ob das jetzt in der Touristinfuhr ist oder ob es mit meinem eigenen Betrieb ist Wir schauen schon, dass wir uns da gewisse Zeiten freischaufeln.
00:35:06: Das geht natürlich nicht, dass mir vierzehn Tage in Italien am Strand liegen.
00:35:10: Also das wollen wir erstens gar nicht, aber es geht auch von der Zeitspanne her schlichtweg nicht.
00:35:14: Also diese kleinen Auszeiten versuchen wir schon uns zu nehmen.
00:35:20: Klappt nicht immer so wie man es sich vorstellen oder wie man sich denkt.
00:35:23: ja gut ich habe dann Freitag Mittag feierabend und über die Wochenende fahre ich irgendwo weg.
00:35:30: Das geht halt nicht, weil das muss man im Vorfeld organisieren.
00:35:32: Wer ist da?
00:35:34: Wer macht die Arbeit?
00:35:36: Die Hühner wollen den Chef sehen.
00:35:38: Auch am Wochenende des Kindes natürlich!
00:35:40: Da haben wir uns dafür entschieden und das ist uns auch bewusst dass es eben so ist.
00:35:48: aber ich denke schon, dass wir gut damit umgehen also dass wir uns schon unsere Freizeiten schaufeln.
00:35:55: dann Zwischendurch ist Gott sei Dank der Sohnemann am Board, der schon einiges übernehmen kann.
00:36:03: Und ich finde ja auch jemand ... Urlaub Ja natürlich aber wenn ich mal wirklich auch ... und das ist ja unser großer Vorteil, wenn ich auf Nacht einmal nach einem langen Tag oder im Wochenende sage jetzt mag ich einfach mal meine Ruhe haben, dann falle ich quasi aus der Tür, gehe in die Berge, geradelfahren, wandern was auch immer Und das reicht mir tatsächlich dann auch schon wieder zum Akkuladen.
00:36:26: Wie wir es ja vorhin schon gesagt haben, der Satz, wir leben da mal andere Urlaub machen und die anderen werden sagen, ihr könnt's ja jeden Tag dahin gehen, wo wir normal nur eine Woche sind oder so.
00:36:37: Jetzt muss ich schnell die Geschichte erzählen von den Wanderwegen in Taisendorf.
00:36:40: also bin ja jetzt seit fünfzehn Jahren ziemlich genau ein bisschen mehr wie fünfzehnt Jahre in der Tourist-Info.
00:36:46: Es gibt in Taysendorf viele... Beschilderte Wanderwege, Runderbau zu zweihundert-achtzig Kilometer beschilderte und ausgezeichnete Wanderwegen.
00:36:55: Also wir sind schon in der Wanderregion.
00:36:58: Und von diesen zweihunddachzig Kilometern Wanderwägen kenne ich, bin es selber nicht einmal die Hälfte schon irgendwo abmeischtiert.
00:37:07: In dieser Zeit sparen immer nimmst du irgendwas vor Man kennt die Dinge, die vor der Haustür liegen.
00:37:13: Aber irgendwie dann doch nicht in der Intensität.
00:37:17: Also das werden wir schon immer wieder bewusst und dann versuchst auch deine Heimat noch besser kennenzulernen.
00:37:26: Also so diese ... Ja, es ist nicht aus den Augen zu verlieren welche Wertigkeit da eigentlich da ist.
00:37:36: Ja,
00:37:36: das finde ich spannend.
00:37:38: den Aspekt.
00:37:39: Ich kenne es auch von meinen Lauf- oder Wanderstrecken in die Berge so fast... ...oder oft die gleichen weil weiß man okay da braucht ungefähr Sturnt, ich kann's mir ungefähr einteilen weiss ich.
00:37:48: aber auf der anderen Seite wenn ich dann was wieder gehe ich war letztens zum Beispiel das erste Mal ist darf ich gar nicht laut sagen Das erste mal ein Streck am Unterspekt die ich vorhin noch nix sehen habe Und ich dachte mir nur, wie schön ist denn das?
00:37:58: Aber da war man auch lang unterwegs.
00:38:00: Danke aber ja es ist genau das sich dann auch wir selber auch einmal hergehen und sagen jetzt probieren wir einfach mal was aus.
00:38:06: Aber man weiß nie wie groß der Aufwand dahinter ist.
00:38:09: wenn die Zeit schon so eng ist, dann ist natürlich schwierig.
00:38:12: Aber ja, ich finde
00:38:15: es
00:38:17: schon gut.
00:38:18: Also danke euch beiden für diesen Einblick.
00:38:23: Ich will gar nicht Hühnerfarm sagen, es klingt Hühenderfarm abwertend.
00:38:26: Bauernhof?
00:38:27: Einfach ganz
00:38:29: normaler Bauernhoff, familiengeführter Bauernhauf mit Schwerpunkt-Hühnern.
00:38:37: Wunderbar!
00:38:38: Ich danke euch beiden sehr.
00:38:39: Hab mir viel Spaß gemacht und alles Gute weiterhin.
00:38:42: Dankeschön
00:38:43: Ein schöner gemütlicher Ratsch war's mit den beiden Hofhammers in ihrem Dorfladen in Teisendorf und wenn ihr mal in der Nähe seid, schauts da vorbei.
00:38:51: Alles was Ihr dort seht ist aus unserer Heimat beziehungsweise für die, die zum Urlaub machen hier bei uns sind.
00:38:59: Die können sich ein Teil davon mit nach Hause nehmen!
00:39:02: Und damit danke fürs Zuhören.
00:39:04: – das war die sechste Folge von Echt Berchtesgaden.
00:39:07: Ein Podcast in Zusammenarbeit mit dem Berg-Erlebnis Berchteshgaden und indem ihr die Region auf eine ganz besondere Art kennenlernt.
00:39:24: oder wo auch immer ihr eure Podcasts hört.
00:39:36: Weitere Infos findet ihr natürlich auf der Internetseite vom Bergerlebnis Berchtesgaden unter berchtesgarden.de.
00:39:46: Den Link stelle ich euch
00:39:48: in die Shownotes.
00:39:53: Danke auch an die Berchtestgaden Bluesband, Norbert Egger und his Natural Blues.
00:39:57: Von ihm kommt die Titelmusik des Podcasts nämlich der Song Nanna den wir verwenden dürfen.
00:40:03: Danke dafür.
00:40:06: Schnitt Moderation und Produktion kommen von mir, Thorsten Jost und natürlich freuen wir uns über Feedback.
00:40:12: Wir freuen uns über eine Empfehlung also erzählt gerne weiter im Freundeskreis zu Hause bei der Familie dass es diesen Podcast gibt und abonniert ihn am besten dann verpasst ihr auch keine Folge!
00:40:26: Bis zum nächsten Mal Servus.
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